Lizenzmodell und Quellcode

Keine Lizenz pro Nutzer, keine Laufzeitlizenz. Und ein Ausstieg, der vorher feststeht.

Was Ihnen gehört und wofür Sie zahlen, wird meistens im Angebot beantwortet, und dort meistens nur der Teil, der gut aussieht. Drei Fragen entscheiden sie tatsächlich: Was kostet der laufende Betrieb, was davon gehört am Ende Ihnen, und was bleibt übrig, wenn die Zusammenarbeit endet. Auf dieser Seite stehen alle drei Antworten, auch die unbequeme.

Nutzungsrecht, Pflege, Betrieb

Drei Dinge, die im Angebot getrennt stehen und im Gespräch gern zusammenfallen. Wer sie auseinanderhält, versteht den Rest dieser Seite in zwei Minuten.

Nutzungsrecht

Unbefristet. Es gilt für die Anwendung, für die es erworben wurde; eine zweite Anwendung braucht ein zweites Recht. Wie viele Umgebungen Sie davon betreiben, Entwicklung, Test, Produktion, zählt niemand.

Pflege

Hauptversionen, das Nachziehen Ihrer Anwendung dabei, Fehlerbehebung und Rückfragen. Der erste Vertrag hat dafür eine feste Laufzeit, und die steht im Angebot. Ohne Pflege bekommt die Anwendung keine neuen Versionen mehr; laufen tut sie weiter, mit dem Stand, der bei Ihnen produktiv ist.

Betrieb

Bei uns im Cluster, als getrennte Einzelinstanz oder in Ihrem Rechenzentrum. Davon unabhängig, und die Entscheidung bleibt revidierbar.

Jeder Teil einer Anwendung wird anders übergeben

Der Unterschied gehört ins Angebot und nicht in ein Kleingedrucktes.

Was wie behandelt wird

gehört Ihnen

Ihre Anwendung

  • Angular- und NestJS-Projekt in einem Git-Repository.
  • Quellcode, unbefristet und änderbar.
  • Keine Laufzeitlizenz, die etwas abschalten könnte.
  • Keine Lizenz pro Nutzer und keine Zählung von Datensätzen.

zwei Fassungen

Die Basisbibliotheken

  • Formulare, Listen, Anmeldung, Rechte, Datenzugriff.
  • SOLUTIONS.user und SOLUTIONS.vault gehören dazu, weil an ihnen die Anmeldung hängt. Sie sind immer Teil von Core, auch wenn die Anwendung auf Enterprise gebaut wird.
  • Core geht mit Quellcode an Sie über, unbefristet nutzbar.
  • Enterprise kann mehr, geht dafür ohne Quellcode über.
  • Beide tragen dieselbe Versionsnummer und werden zusammen gepflegt.
  • Enterprise bleibt nutzbar, auch wenn die Pflege endet.

eigenes Nutzungsrecht

Unsere eigenen Dienste

Der Ausstieg

Was am Vertragsende mit welchem Teil passiert

Nichts davon fällt aus der laufenden Anwendung heraus. Der Unterschied liegt darin, was sich danach noch ändern lässt.

Ihre Anwendung

Geht mit Quellcode an Sie über, wenn Sie das wollen. Sie läuft auf jeder Container-Plattform, und niemand muss sie freischalten.

Core, die Fassung mit Quellcode

Geht ebenfalls mit Quellcode über, unbefristet nutzbar. Was Ihr Team daran ändern darf, steht im Angebot.

Enterprise, die Fassung ohne Quellcode

Bleibt nutzbar, auch ohne Pflege. Ändern kann Ihr Team daran nichts: Sie haben das fertige Programm, nicht seinen Bauplan.

Unsere Dienste

Laufen im vorhandenen Stand weiter. Hauptversionen gibt es, solange die Anwendung mitgepflegt wird, denn sonst zieht sie niemand nach.

Core mit Quellcode oder Enterprise mit mehr Umfang

Beide Fassungen der Basisbibliotheken tragen dieselbe Versionsnummer und werden zusammen gepflegt. Der Unterschied ist nicht die Qualität, sondern der Umfang und was beim Vertragsende damit passiert.
MerkmalCore
mit Quellcode
Enterprise
ohne Quellcode
Eigene Dienste
Daten und Zugriff
Anlegen, ändern, löschen, suchen
Filter, Sortierung, Export nach Excel
Anhänge und Dateien am Datensatz
Daten aus Fremdsystemen übernehmen
Daten anderer Anwendungen mitlesen
Formulare und Listen
Über zwanzig Arten von Eingabefeldern
Beziehungsfelder mit Vervollständigung
Formatierter Text, Farbe, Symbol, Bedingung
Tabellen mit Suche, Filter und Sortierung
Mehrstufige Formulare mit Schritten
Kanban-Ansicht auf Listen
Masken zur Laufzeit umbauen
Anmeldung und Rechte
Anmeldung, Rollen, Rechte bis auf das Feld
Tresor für Kennwörter und Zugangsdaten
Anbindung an Ihren Verzeichnisdienst
Sitzung im Namen eines Nutzers, für den Support
Nachvollziehbarkeit
Änderungsprotokoll je Datensatz
Archivieren statt Löschen
Personendaten anonymisieren
Fortlaufende Nummernkreise
Zusammenarbeit und Betrieb
Mehrsprachigkeit in der Oberfläche
Protokollierung und Ablaufverfolgung
Änderungen erscheinen live in offenen Masken
Benachrichtigungen auf Gerät und Browser
Arbeiten ohne Verbindung
Eigene Dienste
Auswertungen und Dashboards
PDF-Dokumente serverseitig erzeugen
E-Mail-Versand aus der Anwendung
Für KI-Assistenten ansprechbar
Übersetzungen ohne Entwickler pflegen
Und der Punkt, auf den es ankommt
Quellcode wird überlassen, unbefristet nutzbar
Nach Vertragsende weiter nutzbar

SOLUTIONS.vault und SOLUTIONS.user gehören zwangsläufig zu Core, aus einem zwingenden Grund: An ihnen hängt die Anmeldung. SOLUTIONS.user entscheidet, wer hereinkommt und was er darf; die Kennwörter und Zwei-Faktor-Geheimnisse dazu liegen in SOLUTIONS.vault, in der Datenbank steht an diesen Stellen nur ein Platzhalter. Ein Tresor, den man abschalten kann, wäre eine Anwendung, in die sich niemand mehr anmelden kann. Beide gehen deshalb mit Quellcode über, ohne dass es dafür eine eigene Entscheidung braucht. Was SOLUTIONS.user in Core nicht mitbringt, ist die Anbindung an Ihren Verzeichnisdienst.

Wer Core ausdrücklich will, weil ihm der offene Quellcode wichtiger ist als der Umfang, bekommt sie. Das gehört dann aber in das Angebot und nicht in eine spätere Überraschung: Was Enterprise mitgebracht hätte, wird von Hand programmiert, und auf einzelne Dienste verzichten wir bewusst. Das kostet Entwicklungszeit und bringt dafür ein Ergebnis, dessen Quellcode Ihnen vollständig vorliegt.

Welche Funktionen Ihre Anwendung tatsächlich nutzt, steht nach dem Entwurf fest, und dann steht es im Angebot. Wir schreiben es dort hin, weil sich daran entscheidet, was Sie später ohne uns ändern können.

Wo die Anwendung läuft, ändert am Nutzungsrecht nichts

Der Betrieb ist eine eigene Entscheidung und wird getrennt vom Nutzungsrecht beantwortet. Ausgeliefert wird in Containern, und die laufen an allen drei Orten gleich. Was Ihnen gehört und wofür Sie ein Nutzungsrecht haben, ist überall dasselbe.

Betrieb bei uns

Wir betreiben Anwendung und Dienste, Sie melden sich an. Der übliche Weg, wenn im Haus niemand Container betreuen soll.

In Ihrer Cloud

Ein virtueller Server bei AWS, etwa EC2, oder ein Kubernetes-Cluster. Was das für Ausfallsicherheit und Lastspitzen bedeutet, steht unter Kubernetes-Betrieb.

Im eigenen Rechenzentrum

Auf Ihrer Hardware, hinter Ihrer Firewall. Was das für Datenschutz und Prüfungen bedeutet, steht unter Betrieb im eigenen Rechenzentrum.

Ein Wechsel später ist möglich, weil überall dieselben Container laufen. Es ändert sich, wer sie betreibt, nicht was in ihnen steckt.

Der Umfang bestimmt den Preis, die Nutzung nicht

Die Zahl der Nutzer spielt keine Rolle, die Zahl der Datensätze ebenso wenig. Eine Lizenz pro Kopf gibt es nicht, eine Zählung von Vorgängen ebenso wenig, und keine Laufzeitlizenz kann etwas abschalten. Eine Anwendung, die erfolgreich wird, wird dadurch nicht teurer, sondern braucht bestenfalls mehr Serverkapazität.

Was den Preis bestimmt, ist der Umfang: Entitäten, Felder, Formulare, Listen. Der SOLUTIONS.designer rechnet ihn aus dem Modell aus, und das Ergebnis ist eine Pauschale, kein Stundenkontingent. Nach Stunden abgerechnet wird nur, was wirklich von Hand programmiert wird, also die einzeln benannten Sonderaufgaben. Einen unserer Dienste zuzuschalten kostet dabei nichts extra; es fällt der Aufwand an, ihn einzurichten, und der ist ein Bruchteil dessen, was dieselbe Fähigkeit von Hand gekostet hätte.

Das ist der Unterschied, der sich über fünf Jahre rechnet und nicht über eines. Bei einem Lizenzmodell von 40 Euro pro Nutzer und Monat kostet eine Anwendung für 60 Mitarbeiter 28.800 Euro im Jahr, und dieser Betrag fällt jedes Jahr erneut an. Was eine Webanwendung sonst kostet, steht auf der Seite Was kostet eine Webanwendung.

Was laufend anfällt, hängt am selben Umfang

Auf den Preis aus dem Modell rechnet sich die Pflege. Eine umfangreichere Anwendung macht bei Versionssprüngen und Weiterentwicklung mehr Arbeit, deshalb hängt diese Position am selben Umfang wie der Preis selbst. Ändert sich das Modell, kommen Formulare, Listen oder Entitäten hinzu oder fallen weg, wird sie neu gerechnet.

Mit Enterprise ist es genau eine Position. Sie deckt Anwendung und Dienste zusammen ab, vom laufenden Betrieb bis zum Sprung auf eine neue Hauptversion. Wir ziehen beides gemeinsam nach, weil das der einzige Weg ist, bei dem nichts auseinanderläuft.

Wer nur einzelne Dienste nutzt und die Anwendung nicht in Pflege gibt, bekommt keine Hauptversionen. Der Grund ist kein kaufmännischer: Eine neue Hauptversion bringt Änderungen mit, die die Anwendung nachziehen müsste, und das täte dann niemand. Was in diesem Fall gepflegt wird und was das kostet, steht im Angebot.

Die eine Position, die mit der Nutzung wächst

Eine Ausnahme gibt es, und die steht hier, weil sie sonst im Angebot überrascht. Jede Anwendung lässt sich über SOLUTIONS.mcp für KI-Assistenten ansprechen; der Dienst selbst braucht ein Nutzungsrecht. Der eingebaute Assistent arbeitet mit Sprachmodellen von Anthropic, und dafür brauchen Sie einen eigenen Zugang bei Anthropic. Diese Kosten rechnet Anthropic direkt mit Ihnen ab, nach verbrauchten Zeichen. Sie laufen nicht über uns, und wir schlagen nichts darauf.

Das ist die einzige Stelle, an der Nutzung Geld kostet. Sie ist begrenzbar: Für jede Sitzung lässt sich ein Höchstbetrag hinterlegen, und für die einzelnen Aufgaben sind unterschiedlich große Modelle eingestellt, damit einfache Einordnungen nicht dasselbe kosten wie eine Planung.

Wer den Assistenten nicht nutzt, braucht auch keinen Zugang. Die Anwendung selbst läuft ohne jede Verbindung zu einem KI-Dienst.

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Häufige Fragen

Kostet die Anwendung etwas pro Nutzer?

Nein. Es gibt weder eine Lizenz pro Kopf noch eine Laufzeitlizenz. Ob zehn oder fünfhundert Menschen mit der Anwendung arbeiten, ist eine Frage Ihrer Serverkapazität und nicht des Vertrags.

Bekommen wir den Quellcode?

Ja, den Ihrer Anwendung — unbefristet und änderbar. Dazu den unserer Basisbibliotheken in Core, unbefristet nutzbar. Was Ihr Team an den Bibliotheken selbst ändern darf, steht im Angebot, weil daran unsere Sicherheitszusage hängt. Es entsteht ein gewöhnliches Angular-/NestJS-Projekt in einem Git-Repository.

Was passiert mit der Anwendung, wenn der Vertrag endet?

Sie läuft weiter. Wie viel danach noch gepflegt wird, entscheiden Sie: Ohne Weiterlizenzierung bleibt der Stand stehen, der bei Ihnen produktiv ist, und wir warten ihn ab dann nicht mehr. Mit Weiterlizenzierung laufen die geschlossenen Teile, also Enterprise und unsere Dienste, weiter; Hauptversionen gibt es, solange die Anwendung mitgepflegt wird. Was Ihr Team selbst ändern kann, hängt davon ab, ob die Anwendung auf Core gebaut wurde, und deshalb fällt diese Entscheidung am Projektanfang.

Und die Dienste, die bei Ihnen laufen?

Die laufen im vorhandenen Stand weiter. Ob es auch neue Hauptversionen gibt, hängt daran, ob die Anwendung mitgepflegt wird: Eine neue Hauptversion bringt Änderungen mit, die die Anwendung nachziehen müsste. Werden nur einzelne Dienste genutzt, steht im Angebot, was daran gepflegt wird und was das kostet.

Warum gibt es zwei Fassungen der Basisbibliotheken?

Weil beides einen Preis hat. Enterprise bringt mehr mit, geht aber ohne Quellcode an Sie über. Core kann weniger und wird mit Quellcode überlassen. Beide werden im Gleichschritt gepflegt und tragen dieselbe Versionsnummer.

Wie kommt der Preis zustande?

Aus dem Modell. Der SOLUTIONS.designer rechnet aus Entitäten, Feldern, Formularen und Listen einen Pauschalpreis; nach Stunden abgerechnet wird nur, was von Hand programmiert wird. Auf diesen Preis rechnet sich die Pflege, weil eine umfangreichere Anwendung mehr Arbeit macht. Ändert sich das Modell, wird beides neu gerechnet.

Fallen laufende Kosten pro Nutzung an?

Nur an einer Stelle. Der eingebaute KI-Assistent arbeitet mit Sprachmodellen von Anthropic, wofür Sie einen eigenen Zugang dort brauchen; abgerechnet wird direkt zwischen Ihnen und Anthropic, nach Verbrauch. Ein Höchstbetrag je Sitzung lässt sich hinterlegen. Wer den Assistenten nicht nutzt, hat diese Position nicht.

Betreiben Sie die Anwendung auch für uns?

Ja. Betrieb bei uns, auf einem Server in Ihrer Cloud oder in Ihrem eigenen Rechenzentrum, alles drei ist möglich, weil überall dieselben Container laufen. Am Nutzungsrecht ändert die Wahl nichts.

Steht das so auch im Vertrag?

Ja, allerdings ohne Versionsnummer, denn die kennt beim Vertragsschluss niemand. Der Vertrag hält stattdessen einen Stichtag vor dem Vertragsende fest: An diesem Tag bringen wir Anwendung, Bibliotheken und Dienste noch einmal auf den aktuellen Stand, und dieser Stand wird als Übergabeversion festgeschrieben. Diese Seite ist die Übersicht, das Angebot enthält die vollständige Liste dessen, was in welcher Fassung steckt.

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