Häufige Fragen
Was ist der Nachfolger von Microsoft Access?
Microsoft hat nie einen unmittelbaren Nachfolger benannt und verweist auf Power Apps und Dataverse, was aber ein anderes Betriebs- und Lizenzmodell bedeutet: Cloud statt Dateifreigabe, Kosten pro Nutzer und Monat statt Einmallizenz. Der andere Weg ist, die Anwendung als eigenständige Webanwendung neu aufzusetzen, mit eigener Datenbank, eigenem Betrieb und ohne Lizenz pro Kopf.
Können vorhandene Access-Daten übernommen werden?
Ja. Tabellen und Beziehungen lassen sich vollständig übernehmen, und das ist der unkomplizierte Teil. Aufwändig sind Formulare, Berichte und VBA-Module, weil diese nicht migriert, sondern in der neuen Architektur neu abgebildet werden.
Warum reicht es nicht, das Backend nach SQL Server zu heben?
Weil das nur das Datei-Sperrproblem löst. Die Oberfläche bleibt an Access gebunden, damit auch die Installation auf jedem Arbeitsplatz, die fehlende Rechtefeinheit und die Abhängigkeit von VBA. Als Zwischenschritt ist die Aufteilung sinnvoll, als Ziel selten.
Was passiert mit unseren Access-Berichten?
Berichte werden zu serverseitig erzeugten PDF-Dokumenten. Das hat einen praktischen Vorteil: Sie lassen sich automatisch bei bestimmten Ereignissen erzeugen und versenden, statt dass jemand sie manuell ausdruckt.
Läuft die neue Anwendung auch im eigenen Netz?
Ja. Betrieb im eigenen Rechenzentrum ist möglich und bei Access-Ablösungen häufig der Wunsch, weil die Anwendung bisher ohnehin nie das Haus verlassen hat.