Leistungen von der Analyse bis zum Betrieb

Was wir übernehmen, in welcher Reihenfolge, und wo unsere Grenze liegt.

Ein Haus für die ganze Kette

Wir verstehen uns nicht als Plattformanbieter, bei dem Sie eine Lizenz kaufen und danach eigene Leute ausbilden, sondern als Ihr Full-Service Partner. Statt einer Plattformentscheidung bekommen Sie einen Entwickler, der Ihre Anwendung modelliert und bis zur Inbetriebnahme begleitet.

Dass eine kleine Besetzung das trägt, liegt daran, dass der größte Teil einer Fachanwendung bei uns nicht mehr geschrieben wird. Anmeldung, Rollen und Rechte, Validierung, Mehrsprachigkeit, Änderungsprotokoll, Belegnummern und Archivierung mit Aufbewahrungsfrist bringt das SOLUTIONS Framework mit und werden je Anwendung eingerichtet. Übrig bleibt Ihre Fachlichkeit.

Die Stationen eines Projekts, in dieser Reihenfolge

Jedes Projekt gewichtet die Stationen anders, und jedes durchläuft sie in derselben Folge.

  1. Analyse und Konzeption

    Anwendungsfall aufnehmen, Datenmodell entwerfen, alles auflisten, was sich nicht konfigurieren lässt. Ablauf im Detail

    Tage, nicht Wochen

  2. Modellierung und Generierung

    Entitäten, Felder, Beziehungen, Listen, Formulare und Rollen im Designer; daraus erzeugt ein deterministischer Generator die Anwendung. Modellieren statt programmieren · Aufbau einer Fachanwendung

    Minuten je Lauf

  3. Fachliche Feinarbeit

    Berechnungen, Genehmigungswege, Sonderfälle, Auswertungen. Konfigurieren statt programmieren

    hier entsteht der Aufwand

  4. Übernahme der Altdaten

    Quelle anbinden, Felder verdrahten, Lauf starten, Protokoll lesen, nachschärfen, wiederholen. Datenübernahme und Schnittstellen

    wiederholbar, bevor es zählt

  5. Integration in die Systemlandschaft

    Anmeldung am Verzeichnisdienst, Austausch mit ERP und Personalsystem, gemeinsame Benutzer über mehrere Anwendungen. SOLUTIONS.connect_LDAP · SOLUTIONS.user

    fertige Dienste statt Nachbau

  6. Betrieb und Weiterentwicklung

    Container-Betrieb bei uns oder bei Ihnen, mit Überwachung, Sicherheitsaktualisierungen und Versionswechseln. Betrieb im Detail

    Ihre Entscheidung

  7. Übergabe, wenn Sie es wollen

    Angular-/NestJS-Projekt im Git-Repository, dazu die Basisbibliotheken in Core, also mit Quellcode. Was Sie bekommen

    vorgesehen, nicht geduldet

Analyse und Konzeption: am Ende steht ein Modell

Die Konzeption läuft in zwei Runden. Die erste kommt ohne Entwickler aus: Projektleitung und Fachbereich halten den Ist-Stand als ersten Entwurf im Designer fest. Bei einem Altsystem wird dabei ein Datenexport gesichert, der später die Referenz für die Feldzuordnung ist. Daraus entstehen Schätzung und Angebot.

Die zweite Runde beginnt nach dem Auftrag: Projektleitung, Entwicklungsleitung und Entwickler sitzen gemeinsam am Modell und stellen es infrage. Bei einer Ablösung entsteht dabei ein neues Modell von Grund auf statt einer Fortschreibung, sonst erbt die neue Anwendung die Kompromisse der alten.

Ein Beispiel aus dem eigenen Betrieb: eine Mietgeräteverwaltung mit 13 Entitäten, 176 Feldern, 33 Beziehungen und 34 Sonderaufgaben, geschätzt auf rund 347 Stunden und an einem Tag entworfen. Die Kehrseite: Dieser Tag kostet Ihren Fachbereich echte Aufmerksamkeit.

Modellieren und generieren

Aus dem Modell erzeugt der SOLUTIONS.designer das lauffähige Grundgerüst: Angular im Frontend, NestJS im Backend, MongoDB als Datenhaltung, NATS zwischen den Diensten, ausgeliefert als Container. Frontend und Backend teilen sich dieselben Modellklassen, sodass Validierung und abgeleitete Werte an beiden Enden gleich funktionieren. Vor dem Lauf prüft der Designer das Modell auf Lücken.

So sind bislang 58 Anwendungen mit 417 modellierten Entitäten entstanden, Stand August 2026. Die Grenze des Verfahrens bestimmt das ganze Vorgehen: Was von Hand am generierten Code geändert wird, schreibt der nächste Generatorlauf nicht fort. Deshalb konfigurieren wir so viel wie möglich und programmieren so wenig wie nötig.

Was nach dem ersten Lauf im Browser steht

Was da steht, trägt schon: Anmeldung, Menü, Listen mit Filtern, Formulare mit Validierung, Rollen, die greifen. Ab hier prüft Ihr Fachbereich mit echten Vorgängen, und jede spätere Rückmeldung wird teurer.

Woraus eine solche Anwendung besteht →

deltastone digital solutions Generated Prototype

Bei der fachlichen Feinarbeit entsteht der Aufwand

Der Unterschied zwischen einer generierten Anwendung und Ihrer Anwendung sind die Regeln, die nur bei Ihnen gelten: die Rabattlogik mit ihren Ausnahmen, der Genehmigungsweg über zwei Instanzen, der Sonderfall von 2014, an den sich nur eine Kollegin erinnert. Sie stehen seit der Konzeption als eigene, gemeinsam geschätzte Aufgaben in der Liste.

Abgearbeitet wird in zweiwöchigen Sprints. Jede Aufgabe bekommt einen eigenen Entwicklungszweig und einen schriftlichen Umsetzungsplan, den ein Mensch freigibt, bevor implementiert wird; eingebaut wird sie erst nach Review und grünen Tests. Am Sprintende bekommen Sie einen Zwischenstand zum Durchklicken, damit Wünsche früh ins Modell zurückfließen und nicht erst am Ende auftauchen. Parallel wächst die Dokumentation mit, je Entität, Liste und Formular eine Seite.

Altdaten, Schnittstellen und die Nachbarsysteme

Die Datenübernahme wird am häufigsten unterschätzt und lässt Einführungen am häufigsten scheitern. Sie ist deshalb eine eigene Station mit eigenem Werkzeug: SOLUTIONS.transformer verbindet Quelle und Ziel grafisch. Datenbanken, REST- und SOAP-Dienste, Verzeichnisdienste, Dateien und andere Anwendungen Ihres Hauses werden angebunden, Felder mit sichtbaren Verbindungen abgebildet.

Wichtiger als die Technik ist die Betriebsweise: Jeder Lauf ist wiederholbar und protokolliert, mit jedem gelesenen, angelegten, geänderten und gelöschten Datensatz. Sie testen ihn, schärfen Regeln nach und lassen ihn erneut laufen, bevor etwas produktiv wird. Gestartet wird manuell, per Dateiupload, zeitgesteuert oder auf Zuruf des Nachbarsystems. Im eigenen Betrieb sind darüber 50 Datenquellen über 8 Adaptertypen angebunden, und 93 Abläufe sind eingerichtet.

Dieselbe Maschinerie trägt danach den Dauerbetrieb der Schnittstellen. Die Anmeldung übernimmt Ihr Active Directory, Rollen und Rechte kommen aus einer gemeinsamen Benutzerverwaltung, die Menüs mehrerer Anwendungen erscheinen rechtegefiltert in einer Oberfläche. So entsteht eine Landschaft, in der eine Anwendung Daten einer anderen anzeigt, statt sie zu kopieren.

Betrieb, Weiterentwicklung und die Übergabe

Eine fertige Anwendung ist ein gewöhnliches Container-Deployment und läuft in unserem Kubernetes-Betrieb genauso wie in Ihrem Rechenzentrum, auch in einem Netz ohne Internetzugang. Die Dienste sind gegeneinander abgeschottet, und vieles lässt sich im laufenden Betrieb umstellen, ohne dass etwas neu ausgerollt wird: Fristen, Grenzwerte, Aufbewahrungszeiträume und der Wartungsmodus.

Betrieb bei uns

Kubernetes-Betrieb mit Überwachung, Sicherungen und Sicherheitsaktualisierungen, sodass Sie im eigenen Haus nichts aufbauen müssen.

Betrieb bei Ihnen

Dieselbe Anwendung als Container in Ihrem Rechenzentrum. Sie brauchen ein Team, das Container betreibt; dann ist der Wechsel ein Deployment und kein Projekt.

Übergabe an Ihr Team

Angular-/NestJS-Projekt im Git-Repository, dazu Benutzerverwaltung und die Basisbibliotheken in Core, beides mit Quellcode. Unsere eigenen Dienste brauchen ein eigenes Nutzungsrecht und laufen danach im vorhandenen Stand weiter.

Was wir machen, und wo wir zurückhaltender sind

Die zweite Spalte ist keine Absageliste. Ausgeschlossen ist wenig, und meistens lohnt sich die Frage.

Kerngeschäft

Dafür sind wir da

  • Fachanwendungen für Prozesse, die es so nur bei Ihnen gibt
  • Ablösung von Altsystemen: Tabellen, Datenbanken, Monolithen, Notes-Anwendungen
  • Anbindung an Verzeichnisdienst, ERP, Personalsystem, Herstellerportale
  • Insellösungen unter einer Anmeldung und einer Oberfläche bündeln
  • Betrieb und Weiterentwicklung dessen, was wir gebaut haben
  • Übergabe des Quellcodes an Ihr Team

auf Anfrage

Sprechen Sie uns darauf an

  • Websites und Kampagnen machen Werbeagenturen besser als wir. Wenn Sie mögen, empfehlen wir jemanden.
  • Beratung auch ohne Umsetzung. Eine Analyse, eine zweite Meinung, ein Blick auf ein Angebot: können wir übernehmen und rechnen es wie jede andere Arbeit ab.
  • Entwickler im Team. Üblich ist bei uns die fertige Anwendung. Wenn Ihnen gerade Hände fehlen, lässt sich darüber reden.
  • Fremde Codebasen. Wir sehen hinein und sagen Ihnen ehrlich, ob wir sie sinnvoll pflegen können. Oft ja.

Häufige Fragen

Welche Leistungen deckt deltastone ab?

Den ganzen Bogen einer Fachanwendung: Analyse und Konzeption, Modellierung und Generierung, fachliche Feinarbeit, Übernahme der Altdaten, Anbindung an Ihre Systeme, Betrieb und Weiterentwicklung, auf Wunsch bis zur Übergabe des Quellcodes an Ihr Team.

Bekomme ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Ab dem Auftrag begleitet Sie derselbe Entwickler, der Ihre Anwendung modelliert und bis zur Inbetriebnahme betreut. Wer das Modell gebaut hat, beantwortet Rückfragen sofort.

Wie lange dauert es bis zur Inbetriebnahme?

Die Konzeption dauert Tage, die Generierung Minuten. Danach bestimmt allein die Feinarbeit die Laufzeit, also Sonderlogik, Schnittstellen und Datenübernahme. Deutsche Anbieter nennen 2 bis 24 Monate; eingespart wird die Grundausstattung, nicht Ihre Fachlichkeit.

Übernehmen Sie bestehende Software zur Wartung?

Grundsätzlich ja, nach einem Blick hinein. Was wir dabei prüfen, ist nicht die Technik allein, sondern ob sich verlässlich arbeiten lässt: Wie ist der Zustand des Quellcodes, gibt es Tests, wie kommt eine Änderung in den Betrieb? Danach sagen wir Ihnen, welche Reaktionszeiten wir zusagen können, und in welchen Fällen eine Ablösung günstiger ist als die Pflege. Beides kommt vor.

Kann ich die Anwendung später selbst weiterentwickeln?

Ja. Ihre Anwendung ist ein gewöhnliches Angular-/NestJS-Projekt mit MongoDB im Git-Repository und geht in jedem Fall an Sie. Wie viel Ihr Team darüber hinaus anfassen kann, entscheidet die Wahl der Basisbibliotheken: Core geht mit Quellcode über, unbefristet nutzbar, Enterprise kann mehr und geht ohne Quellcode über. Diese Entscheidung fällt am Projektanfang, deshalb steht sie ausführlich unter Lizenzmodell und Quellcode. Unsere eigenen Dienste brauchen in beiden Fällen ein eigenes Nutzungsrecht und laufen danach im vorhandenen Stand weiter.

Wie wird gerechnet?

Aus dem Modell. Der SOLUTIONS.designer rechnet aus Entitäten, Feldern, Formularen und Listen einen Pauschalpreis; nach Stunden abgerechnet wird nur, was von Hand programmiert wird, also die einzeln benannten Sonderaufgaben. Auf diesen Preis rechnet sich die Pflege, und ändert sich das Modell, wird beides neu gerechnet. Zur Einordnung nennen deutsche Anbieter 35.000 bis 84.000 Euro für eine mittelgroße Fachanwendung und 3.500 bis 21.000 Euro je Schnittstelle.

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