Was kostet eine Webanwendung?

Mit den Zahlen, die deutsche Anbieter selbst nennen, und der Erklärung, warum die Spannen so breit sind.

Die meisten Kostenartikel im Netz beantworten die Frage mit einer Spanne von 10.000 bis 300.000 Euro. Das ist nicht falsch, aber nutzlos. Interessanter ist, warum diese Spanne so breit ist, denn darin steckt die Antwort, die Sie wirklich suchen.

Die Marktzahlen, ungeschönt

Wir haben im August 2026 zusammengetragen, was deutsche Softwaredienstleister auf ihren eigenen Seiten angeben. Das ist aussagekräftiger als jede eigene Schätzung: Niemand setzt seine Preise zu hoch an, wenn er damit Kunden gewinnen will.

Was deutsche Anbieter selbst für eine Webanwendung veranschlagen

Alle Zahlen stammen von den Preisseiten deutscher Softwaredienstleister, nicht von uns. Sie sind der ehrlichste verfügbare Maßstab, weil niemand seine eigenen Preise zu hoch angibt.

  • Internes Werkzeug / MVP Dashboard, Erfassungstool, kleines Portal

    14 bis 28 T€

  • Mittelgroße Fachanwendung Kundenportal, Prozessanwendung mit Rollen

    35 bis 84 T€

  • Komplexe Plattform mehrere Fachbereiche, viele Schnittstellen

    105 bis 175 T€ und mehr

  • Pro Schnittstelle ERP, Personalsystem, Lieferantenportal

    3,5 bis 21 T€

  • Wartung pro Jahr 15 bis 25 % der Projektsumme bei 50 T€, plus Hosting

    7,5 bis 12,5 T€

Erhoben im August 2026 aus den öffentlichen Kostenseiten deutscher Softwaredienstleister, darunter Groenewold IT Solutions, GRAPHEK, GECKO, XMETHOD und trinidat. Stundensätze dort: 90 bis 180 €, Projektlaufzeiten 2 bis 24 Monate.

Warum die Spannen so breit ausfallen

Ein Festpreis setzt voraus, dass beide Seiten wissen, worüber sie sprechen. Das ist zum Zeitpunkt des Angebots fast nie der Fall: Das Lastenheft beschreibt Wünsche, nicht Datenmodelle; die Fachabteilung kennt ihre Ausnahmen so gut, dass sie sie nicht erwähnt; die Schnittstelle zum ERP entpuppt sich als drei Schnittstellen.

Der Anbieter hat dann zwei Möglichkeiten: eine breite Spanne oder einen Puffer. Ein deutscher Dienstleister empfiehlt in seinem eigenen Kostenratgeber offen 20 bis 30 Prozent Aufschlag. Das ist ehrlich, und es ist die Position, an der sich sparen lässt. Nicht am Stundensatz, sondern an der Unsicherheit.

Was die Kalkulation verschiebt

Der teuerste Teil klassischer Projekte ist der, der in jedem Projekt gleich aussieht: Projektaufsetzung, Anmeldung, Benutzerverwaltung, Formulare, Listen, Suche, Validierung, Mehrsprachigkeit, Testgerüst, Auslieferung. Das sind je nach Umfang mehrere hundert Stunden für Software, die keinen Unterschied zu Ihrem Wettbewerber macht.

Dieser Anteil entfällt bei generierten Anwendungen. Nicht weil jemand schneller tippt, sondern weil er nicht mehr geschrieben wird: Er kommt aus dem SOLUTIONS Framework, das seit Jahren in Betrieb ist.

Wohin das Geld tatsächlich fließt

In einem klassischen Projekt entfällt der größte Teil auf Arbeit, die in jedem Projekt gleich ist. Bei Generierung verschwindet dieser Teil, und übrig bleibt die fachliche Arbeit.

Klassisch

Immer wieder von vorn

  • Projektaufsetzung, Technologieauswahl, Infrastruktur
  • Anmeldung, Benutzerverwaltung, Rollen und Rechte
  • Formulare, Listen, Suche, Sortierung, Blättern
  • Validierung, Fehlerbehandlung, Mehrsprachigkeit
  • Grundgerüst für Tests, Auslieferung, Überwachung
  • plus 20 bis 30 % Puffer für das, was noch kommt

Generiert

Nur noch das Eigene

  • Ihre Fachlogik, also die Regeln, die nur bei Ihnen gelten
  • Ihre Schnittstellen zu ERP, Personalsystem, Vendor-APIs
  • Ihre Datenübernahme aus dem Altsystem
  • Auswertungen und Dokumente, die Sie wirklich brauchen
  • Abnahme, Schulung, Inbetriebnahme
  • alles darüber ist Framework, nicht Projekt

Die Rechnung über die ganze Laufzeit

Wer Individualsoftware mit einer Mietlösung vergleicht, sollte nicht das erste Jahr betrachten. Bei einem Lizenzmodell von 40 Euro pro Nutzer und Monat kostet eine Anwendung für 60 Mitarbeiter 28.800 Euro, und dieser Betrag fällt jedes Jahr erneut an. Nach fünf Jahren sind das 144.000 Euro, und am Ende besitzen Sie nichts.

Rechnen Sie deshalb drei Positionen gegeneinander: die einmalige Erstellung, die jährliche Pflege, für die die Branche 15 bis 25 Prozent kalkuliert, und die Lizenzkosten der Alternative über denselben Zeitraum. Und stellen Sie eine vierte Frage dazu: Was kostet der Ausstieg?

Zu den Prüffragen, die den Ausstiegspreis sichtbar machen →

Was Sie bei uns umsonst bekommen

Das Anforderungsgespräch

Claudette ist ohne Registrierung erreichbar. Sie können Dokumente und Tabellen hochladen und so lange iterieren, wie Sie möchten.

Das fertige Datenmodell

Entitäten, Felder, Beziehungen, Formulare und Listen im SOLUTIONS.designer, sichtbar und änderbar. Das ist der Teil, den klassische Projekte teuer machen.

Die Vorschau

Noch bevor etwas erzeugt wird, zeigt der SOLUTIONS.designer eine Vorschau: Listen und Formulare lassen sich bedienen, als liefe die Anwendung schon.

14 Tage die laufende Anwendung

Wir generieren, Sie bekommen einen Link und testen auf unseren Systemen. Erst danach reden wir über Geld.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Webanwendung für ein Unternehmen?

Deutsche Anbieter nennen für ein einfaches internes Werkzeug 14.000 bis 28.000 Euro, für eine mittelgroße Fachanwendung 35.000 bis 84.000 Euro und für komplexe Plattformen sechsstellige Beträge. Diese Spannen beruhen auf Stundensätzen von 90 bis 180 Euro und Projektlaufzeiten von zwei bis 24 Monaten.

Warum sind die Preisspannen so groß?

Weil sie nicht die Anwendung beschreiben, sondern die Unsicherheit. Ein Angebot mit der Spanne 35.000 bis 84.000 Euro sagt: Wir wissen noch nicht, was Sie brauchen. Deshalb lohnt es sich, die Konzeption vorzuziehen. Ein durchgeplantes Datenmodell macht aus einer Spanne eine Zahl.

Was kostet der laufende Betrieb?

Die Branche kalkuliert Wartung mit 15 bis 25 Prozent der Projektsumme pro Jahr, dazu Hosting und Überwachung. Bei einer Anwendung für 50.000 Euro sind das 7.500 bis 12.500 Euro jährlich, bevor eine einzige neue Funktion entstanden ist. Bei uns hängt die Pflege am Umfang des Modells und wird neu gerechnet, sobald sich daran etwas ändert.

Ist Individualsoftware teurer als eine Standardlösung mit Lizenzen?

Auf lange Sicht selten. Bei Lizenzmodellen pro Nutzer und Monat kippt die Rechnung typischerweise zwischen 30 und 40 Nutzern. Ab dann zahlen Sie jedes Jahr erneut, was eine eigene Anwendung einmal gekostet hätte. Rechnen Sie über fünf Jahre, nicht über eines.

Was kostet Prompt Your App?

Der Einstieg nichts: Das Gespräch mit Claudette, das Datenmodell im SOLUTIONS.designer, die klickbare Vorschau darauf und 14 Tage Test der generierten Anwendung sind kostenlos und ohne Registrierung. Erst wenn daraus ein produktives System werden soll, sprechen wir über den Aufwand. Grundlage ist dann ein Modell, das bereits steht.

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