SOLUTIONS.dashboard

Dashboard-Software für Unternehmen

Kennzahlen aus den eigenen Fachdaten, ohne zweites Werkzeug und ohne nächtliche Kopie.

Die Zahl, nach der montags im Führungskreis gefragt wird, liegt längst in Ihrer Fachanwendung. Der übliche Weg zu ihr führt trotzdem über ein zweites Produkt und eine nächtliche Kopie. Diesen Umweg kann man sich sparen.

Der übliche Weg führt über eine Kopie der Daten

Wer Auswertungen aus einer Fachanwendung braucht, bekommt fast überall dasselbe Vorgehen vorgeschlagen: Neben die Anwendung kommt ein Berichtswerkzeug, ein Ladeprozess kopiert die Tabellen nachts in dessen eigene Datenhaltung, dort entstehen die Diagramme. Das stammt aus einer Zeit, in der eine große Auswertung den Betrieb ausgebremst hätte. Es kostet an drei Stellen.

Erstens sind die Zahlen alt. Wer dienstags um zehn auf das Dashboard sieht, sieht den Stand von Montagnacht. Für den Vorjahresvergleich ist das gleichgültig; für die Frage, wie viele Aufträge in der Freigabe hängen, wertlos.

Zweitens liegt die Rechteprüfung doppelt vor. Die Anwendung weiß, wer welchen Datensatz sehen darf; das Berichtswerkzeug muss dieselbe Regel nachbilden. Beide driften auseinander, sobald jemand eine Rolle ändert und nur an einer Stelle daran denkt. Drittens ist es ein zweites Produkt: eigene Lizenz, eigener Betrieb, eigenes Fachwissen im Haus.

Kopie oder Original

Der Unterschied liegt darin, wo die Daten liegen, wenn gerechnet wird.

Üblich

Berichtswerkzeug daneben

  • nächtliche Kopie in eine zweite Datenhaltung
  • der Stand am Bildschirm ist der von gestern Nacht
  • die Rechteprüfung wird ein zweites Mal hinterlegt
  • zweites Produkt: Lizenz, Betrieb, Fachwissen
  • dafür: Systemgrenzen und lange Historien

Bei uns

Auswertung in der Anwendung

  • die Abfrage läuft im Backend der Anwendung, auf deren eigenen Daten
  • der Stand ist der von eben, auf Wunsch selbstaktualisierend
  • es gilt deren Rechteprüfung, unverändert und nicht nachgebaut
  • kein zusätzliches Produkt, keine zusätzliche Lizenz
  • dafür: nur die Modelle, die die Anwendung freigibt
Angaben zum eigenen Produkt, Stand August 2026. Das Berichtswerkzeug daneben beschreibt das übliche Vorgehen klassischer Auswertungslösungen, kein bestimmtes Produkt.

Dieselbe Rechteprüfung wie in der Anwendung

Bei uns steht das Dashboard nicht neben der Anwendung, sondern in ihr. Die Konfiguration verwaltet ein eigener Dienst: welche Kacheln, welche Diagramme, welche Gruppierung. Die Daten bleiben, wo sie sind: Die Abfrage hinter einer Kachel läuft im Backend der Fachanwendung, ausgeführt von derselben Datenzugriffsschicht wie deren Listen und Formulare.

Daraus folgt der Unterschied, auf den es ankommt. Bevor die Aggregation losläuft, wird der Suchfilter aus der Rolle des angemeldeten Benutzers in die Abfrage hineingemischt, derselbe Filter, der ihm in der Liste nur seine Region oder seine eigenen Vorgänge zeigt. Wer einen Datensatz nicht sehen darf, sieht ihn auch nicht in der Summe darüber. Wie das Modell aufgebaut ist, steht unter Rollen und Rechte.

Das hat einen Nebeneffekt: Zwei Personen sehen unter derselben Überschrift verschiedene Zahlen. Das ist richtig so, muss aber gesagt werden, sonst diskutiert die Runde, wessen Bildschirm recht hat. Kennzahlen für alle gehören auf ein Dashboard, das eine Rolle ohne Einschränkung sieht.

Was der Benutzer am Ende vor sich hat

Ein Raster aus Kacheln, darüber der Datumsbereich und die freigegebenen Feldfilter; jede Änderung daran rechnet alle Kacheln neu. Nebeneinander liegen dabei verschiedene Formen: die einzelne Kennzahl, der Ring für Anteile, die Linie über die Zeit, der Balken. Wo es sinnvoll ist, aktualisiert sich die Ansicht selbst, im Bild jede Minute, etwa für eine Anzeige in der Fertigung.

Das abgebildete Dashboard wertet den SOLUTIONS.mcp aus: Gespräche, Nachrichten, aktive Anwendungen und die verbrauchten Sprachmodellkosten, aufgeteilt nach Anwendung. Die Position, die dort mit der Nutzung wächst, ist damit nicht nur begrenzbar, sondern auch sichtbar.

Der Rahmen wird einmal festgelegt

Ein Dashboard gehört zu einer Anwendung und entscheidet, was der Betrachter am Kopf verstellen darf: ob es einen übergreifenden Datumsfilter gibt und auf welches Feld er wirkt, ob sich die Ansicht selbst nachlädt, ob sich die Zahlen ausleiten lassen.

Die Wahl zwischen gemischt und einzeln entscheidet, ob die Kacheln aus mehreren Datentypen kommen dürfen oder alle auf denselben schauen.

Wie ein Dashboard entsteht

Drei Begriffe genügen. Das Dashboard ist der Rahmen: Raster, Datumsbereich, erlaubte Filter. Die Kachel darin legt fest, wie dargestellt wird. Die Datenreihe in der Kachel sagt, was gerechnet wird, und dort steckt die Arbeit.

Vorgelagert ist eine Entscheidung der Anwendung selbst: Sie meldet an, welche ihrer Datenmodelle für Auswertungen freigegeben sind. Was nicht auf dieser Liste steht, taucht in der Konfiguration gar nicht erst auf.

Vom freigegebenen Datenmodell bis zur fertigen Kachel

Der erste Schritt gehört der Entwicklung, der Rest ist bis auf wenige Ausnahmen Konfiguration.

  1. Modelle freigeben

    Die Anwendung meldet an, welche Datenmodelle ausgewertet werden dürfen. Was nicht in dieser Liste steht, ist für Dashboards unsichtbar.

    einmalig, durch die Entwicklung

  2. Dashboard anlegen

    Name, Datenquelle, und ob alle Kacheln dasselbe Modell auswerten oder jede ihr eigenes. Dazu die Schalter für Datumsbereich, Feldfilter, Export, Selbstaktualisierung.

    Konfiguration

  3. Kacheln wählen

    Zähler, Balken, Linie, Kreis, Ring, Radar oder Tabelle. Balken und Linien nehmen mehrere Reihen auf, Kreis und Ring brauchen eine Gruppierung.

    Konfiguration

  4. Jede Datenreihe konfigurieren

    Anzahl, Summe oder Mittelwert; das Gruppierungsfeld; ein Filter vor der Berechnung; Sortierung und Obergrenze.

    Konfiguration

  5. Raster setzen und freigeben

    Jede Kachel bekommt Position und Größe. Sie erscheint erst, wenn sie in der Kachelliste und im Raster steht. Das ist die häufigste Stolperstelle.

    Konfiguration

Ablauf und Begriffe entsprechen der aktuellen Produktversion, Stand August 2026.

Die Kachel bestimmt nur die Form

Name, Symbol, eine Beschreibung für die Kollegen und die Darstellungsart: Zahl, Linie, Balken, Ring, Tabelle. Mehr steht an einer Kachel nicht.

Darunter hängen ihre Datenreihen, und es dürfen mehrere sein. Zwei Reihen in einer Linie sind der Vergleich zweier Jahre, zwei Reihen in einer Zahlkachel sind zwei Kennzahlen nebeneinander, wie im Bild der Durchschnittsbetrag neben der durchschnittlichen Kontextgröße.

In der Datenreihe steckt die Arbeit

Eine Datenreihe nennt den Datentyp, das Feld, über das gerechnet wird, und die Rechenart: Anzahl, Summe, Mittelwert, kleinster oder größter Wert. Dazu kommt, wonach gruppiert wird, bei Datumsfeldern nach Tag, Woche, Monat, Quartal, Jahr oder Wochentag.

Ein Filter grenzt vorher ein, was überhaupt in die Rechnung eingeht; so wird aus drei Datenreihen im selben Zähler eine Ampel. Beschriftungen erscheinen in der Sprache des Benutzers, Datumswerte in seiner Zeitzone, ein Verweis als lesbarer Name statt als Kennung.

Selbstbedienung für die Fachbereiche

Ein eigenes Recht

Dashboards zu bauen ist eine Berechtigung für sich, getrennt vom Benutzen der Anwendung. Sie geben sie je Fachbereich weiter oder behalten sie in der IT.

Kein Ticket je Kennzahl

Eine neue Auswertung ist Konfiguration von Minuten, kein Änderungsantrag mit Release-Termin. Das entlastet die Warteschlange der Entwicklung.

Ohne Umweg über Excel

Niemand muss Listen nach Excel ziehen, um zu rechnen. Wer die Zahlen dort trotzdem braucht, holt sie als Arbeitsmappe aus dem Dashboard.

In der Sprache der Benutzer

Die Bedienoberfläche liegt in 19 Sprachen vor. Jeder sieht dieselbe Kachel in seiner Sprache und Zeitzone.

Wo ein Data Warehouse das bessere Werkzeug ist

Ein Dashboard auf den Betriebsdaten ist kein Data Warehouse und soll keines ersetzen. Es hört an drei Stellen auf.

Die Historie friert nicht ein. Gerechnet wird auf dem laufenden Bestand. Wird ein Vorgang nachträglich korrigiert oder storniert, ändert sich auch das Diagramm des Vormonats. Ein Stichtagsstand, der in einem Jahr noch dieselbe Zahl zeigt, braucht eine Ladehistorie.

Eine Kachel wertet ein Datenmodell aus. Über Systemgrenzen hinweg verknüpft sie nichts. Wer Vertrieb, Warenwirtschaft und Zeiterfassung über fünf Jahre in einem Sternschema zusammenführen will, braucht ein BI-Werkzeug. Daten bewegen kann SOLUTIONS.transformer.

Die Rechenlast trifft die Betriebsdatenbank. Die Aggregation läuft dort, wo auch die Benutzer arbeiten. Bei mittleren Datenmengen fällt das nicht auf; bei Millionen Zeilen brauchen die Felder, nach denen gefiltert und gruppiert wird, einen Index. Das planen wir mit ein, aber es ist Arbeit und keine Selbstverständlichkeit.

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Häufige Fragen

Brauche ich für Kennzahlen ein eigenes BI-Werkzeug?

Für Daten, die ohnehin in Ihrer Fachanwendung liegen, nicht. Diagramme, Zähler und Tabellen werden in der Anwendung konfiguriert und lesen deren Bestand direkt. Ein BI-Werkzeug lohnt sich, sobald mehrere Systeme über Jahre zusammenkommen.

Sieht jeder Benutzer dieselben Zahlen?

Nein, und das ist beabsichtigt. Vor der Aggregation übernimmt die Abfrage den Suchfilter aus der Rolle des Benutzers. Wer in der Liste nur seine Niederlassung sieht, bekommt auch nur deren Summe.

Welche Diagrammtypen stehen zur Verfügung?

Zähler für einzelne Kennzahlen, Balken-, Linien-, Kreis-, Ring- und Radardiagramme sowie eine Tabellenkachel. Balken und Linien vertragen mehrere überlagerte Reihen mit eigener Farbe und eigenem Filter; für Sonderfälle lässt sich eine Kachel programmieren.

Können Fachbereiche ihre Dashboards selbst bauen?

Ja, wenn Sie ihnen das Recht dazu geben. Dashboards zu konfigurieren ist eine eigene Berechtigung, getrennt vom Benutzen der Anwendung.

Lassen sich die Zahlen nach Excel exportieren?

Ja. Der Export erzeugt eine Arbeitsmappe mit einem Blatt je Kachel, im aktuellen Filterstand. Programmierte Kacheln bleiben außen vor.

Wo hört das Dashboard auf und wo fängt ein Data Warehouse an?

Das Dashboard rechnet auf dem laufenden Bestand einer Anwendung. Sobald Stichtagsstände eingefroren, Fremdsysteme verknüpft oder Sternschemata ausgewertet werden sollen, ist ein Warehouse mit einem BI-Werkzeug davor das richtige Mittel.

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