So läuft ein Softwareprojekt bei uns ab

Vom ersten Gespräch bis zum Betrieb, und was Sie selbst dabei tun müssen.

Vor der Frage, was eine Anwendung kostet, steht eine andere: Wie viel Arbeit macht dieses Projekt Ihnen selbst? Und wann sehen Sie, ob wir uns richtig verstanden haben?

Warum wir die Reihenfolge umdrehen

Klassische Softwareprojekte scheitern selten an der Technik, sondern an ihrer Reihenfolge: erst ein Lastenheft, dann ein Pflichtenheft, dann Monate Entwicklung, und zur Abnahme sieht der Fachbereich zum ersten Mal die Software, über die er ein Jahr lang geschrieben hat. Anforderungen lassen sich aber erst präzise formulieren, wenn man etwas vor sich hat.

Deshalb drehen wir die Reihenfolge um: erst etwas Lauffähiges, dann daran weiterdenken. Wer eine halbe Stunde damit arbeitet, sagt Ihnen mehr über die Anforderungen als drei Workshops. Daran hängt auch die Laufzeit. Deutsche Anbieter nennen 2 bis 24 Monate, und in dieser Spanne entscheidet, wie früh Fehlannahmen auffallen.

Wer wann was tut

Von der ersten Frage bis zum laufenden Betrieb.

  1. Anforderungsgespräch · ein halber bis ein ganzer Tag

    Von Ihnen ein bis zwei Leute, die den Prozess kennen; von uns ein Projektverantwortlicher. Kein Entwickler nötig.

    Entwurf mit klickbarer Vorschau, Altdaten gesichert

  2. Aufwand und Angebot

    Was im Entwurf steht, rechnet der SOLUTIONS.designer zu einem Pauschalpreis; die Sonderaufgaben daneben werden einzeln geschätzt und nach Aufwand abgerechnet. Ein Mensch prüft die Summe.

    Angebot mit aufgeschlüsselten Positionen

  3. Konzeption nach Auftragseingang · ein bis zwei Sitzungen

    Live im Designer: Projektleitung, Entwicklungsleitung, ein Entwickler, Ihre Fachleute. Der erste Wurf wird neu entworfen, nicht nachgebessert.

    das Modell, aus dem gebaut wird

  4. Generierung · Minuten

    Ein Angular-/NestJS-Projekt im Git-Repository, darin Anmeldung, Rechte, Listen mit Suche, Formulare, Mehrsprachigkeit.

    lauffähiges Grundgerüst, Beispieldaten, Handbuch

  5. Sonderaufgaben ausschreiben

    Berechnungsregeln, Druckvorlagen, Importe, Fremdsysteme: jede Aufgabe wird gegen den erzeugten Code ausgeschrieben.

    umsetzungsreife Aufgaben

  6. Umsetzung in Sprints · zwei Wochen je Sprint

    Am Ende jeweils eine Vorabversion und ein Termin von ein bis zwei Stunden.

    alle zwei Wochen ein prüfbarer Stand

  7. Migration, Abnahme, Livegang

    Datenübernahme, Test durch Ihre Benutzer, Korrekturen, Freigabe. Die Länge hängt an Ihrer Verfügbarkeit.

    Der Teil, der sich nicht beschleunigen lässt

Interner Prozessstandard; Zeitangaben aus eigenem Betrieb, August 2026.

Der Anfang: eine Stunde mit uns oder ein Gespräch im Chat

Der Anfang muss kein ganzer Tag sein. Eine Stunde per Videokonferenz kostet nichts, und darin lässt sich meist schon sagen, wie groß die Sache ist. Reicht sie nicht, besprechen wir in dieser Stunde, was es braucht — der klassische Workshop ist ein halber bis ein ganzer Tag, und dort ist jemand aus der Entwicklung dabei.

Das ist kein Beiwerk: bei Fragen, die über die Modellierung hinausgehen, entscheidet sich an dieser Stelle, ob etwas eine Einstellung oder eine Sonderaufgabe ist, und diese Einschätzung trägt bis in das Angebot. Auch in der kostenlosen Stunde ist deshalb jemand dabei, der die technischen Fragen einschätzen kann.

Im Workshop gehen wir den Prozess durch und modellieren dabei mit: welche Datensatztypen es gibt, welche Felder sie tragen, wer was sehen darf, was bei einer Stornierung passiert. Am Ende steht ein Entwurf, den Sie ansehen können, kein Protokoll.

Der zweite Weg beginnt bei Ihnen am Schreibtisch. Claudette führt das Anforderungsgespräch im Chat auf Prompt Your App. Sie laden Ihre Unterlagen hoch, die Leistungsbeschreibung, das Fachkonzept, die Excel-Tabelle von heute, und bekommen einen Modellentwurf mit Vorschau, ohne Registrierung. Näheres dazu steht unter So arbeitet Claudette und Prompt Your App. Eine Grenze gibt es: Claudette schreibt keine Zeile Anwendungscode; sie notiert, was sich nicht modellieren lässt, statt es zu erfinden, und daraus werden die Sonderaufgaben im Angebot.

Wie aus dem Modell ein Angebot wird

Ein Angebot für Individualsoftware ist üblicherweise eine Zahl mit einer Absatzbegründung: Man kann sie glauben, nachrechnen kann man sie nicht. Bei uns entsteht der Preis im Modell: jede Entität, jedes Formular, jede Liste, jedes Feld und jede zuschaltbare Funktion geht in die Rechnung ein, dazu die einzeln benannten Sonderaufgaben. Was im Modell steht, wird zum Pauschalpreis; nach Stunden abgerechnet wird allein die Handarbeit. Das Angebot ist damit eine Stückliste, die Sie Position für Position durchgehen können, und jede spätere Änderung wird berechenbar statt verhandelbar. Wie sich das zu Marktpreisen verhält, steht unter Was kostet eine Webanwendung.

Ein Angebot, das man nachrechnen kann

Berechnet aus dem Modell, danach menschlich geprüft.

1 Tag

vom Fachkonzept zum Modell einer Mietgeräteverwaltung

Eigener Betrieb, 11. August 2026

176

Felder in 13 Entitäten mit 33 Beziehungen

SOLUTIONS.designer, 12. August 2026

34

benannte Sonderaufgaben, jede mit eigener Aufwandsangabe

SOLUTIONS.designer, 12. August 2026

≈ 347 h

kalkulierter Gesamtaufwand für diese Anwendung

Aus dem Modell, August 2026

Aufwandswerte aus dem SOLUTIONS.designer, Stand August 2026 · Marktzahlen nach Anbieterangaben: 2 bis 24 Monate Laufzeit, 15 bis 25 % Wartung jährlich.

Automatisch

Aus dem Modell

  • jede Entität, also jeder Datensatztyp, den Sie verwalten
  • jedes Formular, jede Liste, jedes Feld, jeder Menüeintrag
  • jede zuschaltbare Funktion: Verzeichnisdienst, Mehrsprachigkeit, Anhänge, Dashboard
  • jede Sonderaufgabe mit eigener Schätzung

Von Hand

Danach geprüft

  • darf eine Sonderaufgabe einen fertigen Dienst mitbenutzen oder muss sie nachgebaut werden?
  • zählen zwei Positionen dieselbe Arbeit doppelt?
  • stehen die riskanten Positionen realistisch?
deltastone digital solutions Generated Prototype

Wann Sie zum ersten Mal etwas anfassen können

Klicken können Sie schon vor dem ersten Generatorlauf: jeder Entwurf hat eine Vorschau, in der sich Masken und Listen bedienen lassen. Nach der Konzeptionssitzung generieren wir. Das dauert Minuten, danach liegt ein Angular-/NestJS-Projekt im Git-Repository. Darin funktioniert bereits, was in klassischen Projekten die ersten Monate frisst: Anmeldung, Rechte bis auf Feldebene, Listen mit Suche und speicherbaren Filtern, Formulare mit Validierung, Mehrsprachigkeit.

Auf jeder Entität liegen Beispieldaten, damit die Listen nicht leer sind, und ein Benutzerhandbuch entsteht gleich mit: bei einer Mietgeräteverwaltung mit 13 Entitäten sind das 36 Artikel, Stand 12. August 2026. Es fehlen die Sonderaufgaben, der Test und der Livegang; jede Sonderaufgabe steht einzeln im Angebot.

Umsetzung: jede Sonderaufgabe läuft denselben Weg

Die Sonderaufgaben laufen in Zwei-Wochen-Sprints, je Aufgabe gleich: Sie wird auf „in Arbeit“ gesetzt, wodurch automatisch ein Entwicklungszweig entsteht; dann wird ein Umsetzungsplan geschrieben, den ein Mensch freigibt, bevor jemand programmiert; danach wird gebaut, geprüft, getestet und übernommen. Am Sprintende bekommen Sie eine Vorabversion, ausdrücklich als Zwischenstand, und einen Termin, in dem wir Änderungen direkt im Modell nachziehen.

Eine Grenze gibt es auch hier: Was von Hand mitten im erzeugten Code geändert wird, schreibt der nächste Generatorlauf nicht fort. Deshalb hängt eigene Fachlogik an definierten Einhängepunkten in eigenen Dateien, und was dort liegt, übersteht jeden Lauf. Ist eine Anwendung tief von Hand ausgebaut, erzeugen wir sie nicht mehr neu. Ihren Modellstand trägt sie dann als Datei mit sich, und der SOLUTIONS.designer vergleicht ihn mit dem neuen Entwurf: Sie bekommen eine lesbare Änderungsanleitung, Feld für Feld und Aufgabe für Aufgabe. Deshalb konfigurieren wir so viel wie möglich, statt zu programmieren.

Was Sie beitragen und was sich nicht beschleunigen lässt

Werkzeuge verschieben Aufwand, sie schaffen ihn nicht ab. Drei Beiträge muss Ihr Haus leisten: entscheidungsfähige Ansprechpartner, denn jemand muss „so machen wir das“ sagen dürfen, sonst wird aus einem Zwei-Wochen-Sprint ein Zwei-Monats-Sprint; Zugang zu den Altdaten, früh und als vollständiger Export; und jemanden, der Fachfragen beantwortet, also die Ausnahmen, die in keinem Handbuch stehen.

Zwei Dinge bleiben Arbeit. Die Datenmigration: Das Umschaufeln selbst übernimmt SOLUTIONS.transformer, und das geht damit schneller und ist beweglicher, als wenn jemand Importskripte schreibt. Gleich lang bleibt die Klärung davor: welcher Datenbestand gilt, also Dubletten, zweckentfremdete Felder, Datensätze ohne Zuordnung. Ausführlich steht das unter Datenmigration und Schnittstellen. Und die Abnahme: Software wird fertig, weil Menschen mit ihr arbeiten und melden, was fehlt, und nicht schon, weil sie generiert ist.

Nach dem Livegang

Betrieb

Wir betreiben die Anwendung auf Kubernetes, oder sie läuft in Ihrem Rechenzentrum. Die Entscheidung bleibt revidierbar.

Ein gemeinsamer Unterbau

Anmeldung, Rechte und Datenzugriff kommen aus einem gemeinsamen Unterbau, sodass eine Korrektur dort alle Anwendungen erreicht.

Weiterentwicklung

Neue Anforderungen gehen denselben Weg: Modell ändern, Aufwand berechnen, umsetzen. Betrieb und Pflege sind eine eigene wiederkehrende Position. Sie hängt bei uns am Umfang des Modells und wird neu gerechnet, sobald sich daran etwas ändert; die Branche kalkuliert dafür 15 bis 25 Prozent der Entwicklungssumme im Jahr.

Übernahme durch Sie

Das Repository ist ein normales Angular-/NestJS-Projekt. Benutzerverwaltung und Basisbibliotheken gehen in der Fassung Core mit Quellcode über. Dienste wie SOLUTIONS.transformer und SOLUTIONS.file bleiben lizenziert und laufen im vorhandenen Stand weiter.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Softwareprojekt bei Ihnen?

Deutsche Anbieter nennen 2 bis 24 Monate. Bei uns entsteht das Modell an einem Tag, die Anwendung in Minuten daraus; die Dauer bestimmen danach Sonderaufgaben, Migration und Abnahme.

Brauche ich ein Lastenheft?

Nein. Haben Sie eines, liest Claudette es ein, ebenso Fachkonzepte und Excel-Tabellen. Sonst ersetzt das Modell im SOLUTIONS.designer das Dokument: eine sichtbare Struktur statt eines Textes.

Wie viel Zeit muss mein Team investieren?

Ein halber bis ein ganzer Tag Anforderungsgespräch, danach ein bis zwei Konzeptionssitzungen, in der Umsetzung alle zwei Wochen ein bis zwei Stunden. Zeit kostet erst die Abnahme.

Wann sehe ich das erste lauffähige Ergebnis?

Eine klickbare Vorschau schon im Chat mit Claudette, ohne Registrierung. Die generierte Anwendung mit Anmeldung, Rechten, Listen und Beispieldaten steht unmittelbar nach der Konzeption.

Wie kommt der Preis zustande?

Aus dem Modell: Jede Entität, jedes Formular, jede Liste, jedes Feld und jede zuschaltbare Funktion geht in die Rechnung ein, dazu die benannten Sonderaufgaben. Daraus wird ein Pauschalpreis; nach Stunden abgerechnet wird allein die Handarbeit. Ein Mensch prüft nach.

Was passiert nach dem Livegang?

Wir betreiben sie auf Kubernetes, oder sie läuft in Ihrem Rechenzentrum. Sie können das Projekt auch übernehmen.

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